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Nach 16 Jahren Amtszeit: Wie viel Rente bekommt Angela Merkel?

Wieviel Rente bekommt Merkel

Angela Merkel, die erste weibliche Kanzlerin Deutschlands, geht nun nach 16 Jahren im Amt in Rente. Sie hatte zuvor beschlossen, sich bei der kürzlich erfolgten Bundestagswahl nicht mehr aufzustellen. Der Bund der Steuerzahler kalkulierte vor Kurzem, wie hoch ihre Rente ausfallen wird. Relevant sind für die Berechnung ihrer Rente neben ihrer Amtszeit als Kanzlerin auch die Jahre, in der sie im Bundestag Mitglied war und auch die Zeit, in denen sie Bundesministerin war. Insgesamt war sie 31 Jahre im Parlament aktiv. Merkel trat im November 2005 in das Kanzleramt ein. Fünf Jahre zuvor wurde sie zur Vorsitzenden der CDU gewählt. In ihrer langen Amtszeit als Bundeskanzlerin hatte Merkel etliche Herausforderungen und Krisen zu bewältigen, zuletzt auch die weltweite Corona-Pandemie.

Nicht wenig Kritik wurde ihr in den vielen Jahren entgegengebracht. Eine Umfrage der Statista im August 2021, bei der 1252 Teilnehmer befragt wurden, ergab allerdings, dass 84 Prozent der Befragten Merkel und ihre Amtszeit im Nachhinein als gut bewerten. Nach 16 Jahren endet ihre Zeit als Bundeskanzlerin nun – lediglich Helmut Kohl war vergleichsmäßig lang im Amt. Der Bund der Steuerzahler legt vor, dass Merkel Berechnungen des Bundes zufolge pro Monat Rentenbezüge über 15.000 Euro erhalten wird. Dies fußt nicht nur auf ihrer sechzehnjährigen Amtszeit als Bundeskanzlerin, sondern auch auf ihrer Mitgliedschaft im Bundestag, welche ganze 31 Jahre umfasst. Schon für diese lange Zeit hat die ehemalige Kanzlerin den Regelungen zufolge Anspruch auf 65 Prozent der Abgeordnetenentschädigung.

Außerdem steht ihr ein Büro zu, ebenso wie ein Büroleiter, zwei Referenten, eine Schreibkraft und ein Fahrer, welche finanziert werden, so wie allen ehemaligen Bundespräsidenten und Altkanzlern. Zu ihren Plänen für die Zeit nach ihrem Amt hat sich die ehemalige Kanzlerin noch nicht geäußert. Als sie auf der letzten Sommerpressekonferenz im Juli 2021 gefragt wurde, was sie vermissen würde, wenn ihre Amtszeit endet, antwortete Merkel lediglich: „Was man vermisst, merkt man meistens erst, wenn man’s nicht hat.“ Sie erklärte, es sei ihr wichtig, eine gute Übergabe an die nächste Bundesregierung durchzuführen. Ansonsten gab sie an: „Ich werde dann schon mit der Zeit was anfangen können.“ Besonders freue sie sich darauf, wieder mehr zu lesen.

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